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A Fragment of Eden – Fünf Fragen an Malte Taffner
TechTalk: Was ist eine Progressive Web App (PWA)?
A Fragment of Eden – Fünf Fragen an Collectif Grapain

Offene Welten

„Offene Welten” ist ein Forschungsprojekt des Museums für Gegenwartskunst Siegen, der Kestner Gesellschaft in Hannover, IMAGINE THE CITY in Hamburg und des Museums Marta Herford. Gemeinsam mit Künstler:innen, Kurator:innen und Nutzer:innen entwickeln die vier Institutionen für zeitgenössische Kunst digitale Parcours und künstlerische Inszenierungen im Stadtraum. Mit dem Berliner Entwickler:innentrio Jennifer Aksu, Holger Heißmeyer und Sebastian Quack als Digitalem Partner und in Kooperation mit den UX-Designern Sansho Studio entsteht dabei die Plattform interkit.

Das Projekt

“Offene Welten“ folgt der Vision, interkit zu einem offenen, universellen Werkzeug für die Gestaltung von interaktiven, web- und smartphonebasierten Kulturerlebnissen zu machen, bei denen Räume, Medien und Menschen in immer wieder neue Verbindungen zueinander treten. Als Vorbild dient dabei die bis in die Antike zurückreichende Tradition, Denken eng an Bewegung und körperliche Erfahrung zu koppeln. Dies erlaubt neue Sichtweisen, unerwartete Erlebnisse und erschließt Zusammenhänge von scheinbar Unverbundenem.

In einem ersten Schritt entwickeln die Institutionen in den vier Städten in sogenannten Case Studies die unterschiedlichen Funktionalitäten, die die Plattform interkit später ermöglichen soll: Mediaplayer, Kartennavigation, Chatfunktion oder auch Augmented Reality. Diese Komponenten bilden den Basis-Funktionsumfang der App. Jede Case Study basiert auf einem kuratorisch-künstlerischen und vermittelnden Projekt.

Mit interkit können traditionelle Vermittlungsformate ebenso umgesetzt werden wie individuelle oder gruppenbasierte, spielerische Inszenierungen im Stadtraum, die Kunstwerke und Alltagsgegenstände, private Erfahrungen und gesellschaftspolitische Fragestellungen in Beziehung zueinander setzen. Die Frage, was Kunst mit der individuellen Lebensrealität zu tun haben könnte, wird an Ort und Stelle verhandelt. Die Inhalte der Parcours werden von den beteiligten Projektpartner:innen mit Kunstschaffenden zusammengestellt und verbinden sich mit den Inhalten der Nutzer:innen, die vor Ort mit dem eigenen Smartphone produziert und in die App integriert werden können.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung eines intuitiv bedienbaren Redaktionssystems, das es auch Menschen ohne Programmiererfahrung ermöglicht, eigene Apps zu bauen.

Besonders wichtig ist dabei der Open-Source-Ansatz, durch den die Möglichkeiten, die im Rahmen des Projekts geschaffen werden, schrittweise auch der Öffentlichkeit und insbesondere der Entwicklerinnen-Community zugänglich gemacht werden. „Offene Welten“ setzt dabei auf ergebnisoffene Prozesse, Nutzerorientierung und Co-Kreation.

Der Verbund

Die Motivation für die Zusammenarbeit zweier Kunstmuseen in Siegen und Herford, eines großen Kunstvereins in Hannover, eines Kunstprojekts im öffentlichen Raum von Hamburg und eines Teams von Entwickler:innen liegt in der Zusammenführung dieser (institutionell) unterschiedlichen Perspektiven und geographischen Räume. In den Profilen und Anforderungen verbirgt sich jeweils spezifisches Know-how, das zu einer großen Vielfalt von Anwendungsperspektiven führt.

Der stetige Wandel der Medien und seine Auswirkungen auf die Kunst sind seit der Gründung 2001 im Programm des Museums für Gegenwartskunst Siegen fest verankert. Die Intention, sich an mediale Entwicklungen anzupassen und digitale Neuerungen zu integrieren, ist essenziell für die Konzeption des Hauses.

Das Museum Marta Herford hat sich seit seiner Gründung im Mai 2005 aktiv im Digitalen positioniert. Die Verzahnung von analogem und digitalem sowie institutionellem und öffentlichem Raum steht dabei im Fokus der Aufmerksamkeit.

Als die Kestner Gesellschaft 1916 gegründet wurde, formierte sie sich, um relevante Positionen der Gegenwart und Moderne zu präsentieren. Heute geht es auch darum, Möglichkeiten zu nutzen, die ein Wechselausstellungshaus vor dem Hintergrund des digitalen Wandels und der Globalisierung hat.

Als Institution, die aus Hamburgs HafenCity heraus in den Stadtraum interveniert, ist IMAGINE THE CITY schon immer daran interessiert gewesen, den digitalen und realen Raum miteinander zu verschränken.

Der Digitalpartner

Das Berliner Entwickler:innentrio von interkit komplettiert als Digitalpartner das Team des institutionsübergreifenden Forschungsprojekts „Offene Welten“. Seit bereits zehn Jahren erarbeitet das interdisziplinäre Team gemeinsam spielerische, digitale Ideen für die Kunstszene und ergänzt den Verbund durch eine weitere Perspektive.

15.09.22

Neben seiner namensgebenden Installation “A Fragment of Eden” auf dem Goseriedeplatz hat der Künstler Malte Taffner im Rahmen dieses Projekts außerdem das Werk „Insektenhotel“ geschaffen und zusammen mit drei weiteren künstlerischen Positionen im Stadtraum von Hannover ausgestellt. Im Interview erzählt er, welche Ziele er in diesem Projekt verfolgt, woher die Entscheidung kam, .

02.09.22
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Im Laufe des Projekts Offene Welten wurden seit 2020 mehrere klassische native Applikationen, programmiert und veröffentlicht, die im Google Playstore (Android) oder App-Store (iOS) zum Download verfügbar stehen. Die Anwendung „Cyber-Staub“ jedoch wurde als Progressive Web App veröffentlicht. Hier klären wir, worin die Unterschiede zwischen Native Apps und Progressive Web Apps, sowie .

10.08.22

Die Geschwister Maeva und Arnaud Grapain bilden zusammen das Collectif Grapain. Das französische Künstlerduo hat im Rahmen von „A Fragment of Eden“ in Hannover die Arbeit „The Cherenkov Effect“ entwickelt. Im Interview erzählen die beiden Künstler:innen unter anderem, woher dieser Titel stammt und welche Rolle der Matsutake-Pilz in ihrem Werk einnimmt.Maeva und .

12.07.22

Die Künstler:innen Lea Schürmann und Christian Holl haben im Rahmen von „A Fragment of Eden“ kollaboriert und gemeinsam das Werk „Tower“ geschaffen, das noch bis zum 30. September 2022 im Stadtraum von Hannover zu sehen ist. Wir haben den beiden 5 Fragen dazu gestellt.  Für die Ausstellung „A Fragment of Eden“ arbeitet .

29.06.22

Die Podcast-Reihe „Stadt im Fluss“ von IMAGINE THE CITY erscheint wöchentlich und beschäftigt sich mit unterschiedlichen historischen Aspekten des Hamburger Selbstbilds und wie dieses in der HafenCity sichtbar wird. In den jeweils  gut  halbstündigen  Folgen spricht die Historikerin Sandra Schürmann mit Kolleg:innen vom  Hamburger Hafenmuseum, Museum der Arbeit, Speicherstadtmuseum, der HafenCity Universität .

22.06.22

Nike Kühn ist eine von 4 künstlerischen Positionen, deren Werke im Projekt „A Fragment of Eden“ der Kestner Gesellschaft bis zum 30. September im Stadtraum von Hannover zu sehen sind. Im Interview erzählt sie, was es mit ihrer Arbeit „Alien Species“ auf sich hat. Dein Werk besteht aus einem nicht mehr fahrtauglichen .

07.06.22

Das Berliner Entwickler:innenteam interkit ist der Digitalpartner im Forschungsprojekt „Offene Welten“. Interkit, das sind Jennifer Aksu, Sebastian Quack, Holger Heißmeyer und Jakob Wierzba. Seit über zehn Jahren erarbeitet das interdisziplinäre Team gemeinsam spielerische, digitale Ideen für die Kunstszene. Mit ihrer Expertise und Erfahrung begleiten und unterstützen sie den Verbund und die eingeladenen .

27.05.22

Die Kestner Gesellschaft präsentiert die Ausstellung „A Fragment of Eden“ im öffentlichen und digitalen Raum und damit das dritte Teilprojekt von „Offene Welten“. Besucher*innen können per App interaktiv untereinander sowie mit den Kunstobjekten chatten und sich von Kunstwerk zu Kunstwerk durch Hannovers Innenstadt navigieren lassen. Über vier Monate tauschen die ausgestellten Werke .

10.05.22

Was ist THE GATE? Wohin führt das „Tor zur Welt“? Wie wirkt ein solcher Slogan auf eine Stadt ein? Auf ihre Geographie, ihr Selbstverständnis, das Lebensgefühl in ihren Straßen und auf ihren Plätzen? Wer die App mit demselben Titel öffnet, dem wird zunächst ein solches Tor, das über einem regelmäßigen, bunt eingefärbten .

25.03.22

Kaum jemand könnte besser über „Offene Welten“ sprechen als die Initiator*innen des Projekts. Dazu gehören unter anderem Roland Nachtigäller, langjähriger Direktor des Museum Marta Herford und seit Jahresbeginn 2022 Geschäftsführer des Museum Insel Hombroich, sowie Ellen Blumenstein, künstlerische Leiterin von IMAGINE THE CITY. Beide haben das Projekt seit der ersten Stunde begleitet .